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Apr

Marketing Management Systeme (MMS) – wie Marketing messbar wird

Mit der rasanten Entwicklung des Internets und damit neuen (mobilen) Kanälen für den Handel sind auch die Ansprüche des Konsumenten im digitalen Marketing stark gestiegen. Gerade das Ziel den Konsumenten in seinem Handeln zu verstehen, wird oftmals durch aufdringliche Anzeigen nicht mehr erreicht und stellt somit für manch einen Marketingverantwortlichen eine immer größere Hürde dar. Zum schwindenden Interesse des Konsumenten trägt irrelevanter Content bei und begründet ein schnelles Verlassen der unternehmenseigenen Webseiten [1].

Neue Werkzeuge für Marketers unverzichtbar

Für die Optimierung und Messbarkeit sind Marketingabteilungen auf neue Werkzeuge angewiesen. An genau dieser Stelle kommen Marketing Management Systeme (MMS) ins Spiel und sind schon heute ein unverzichtbarer Unterstützer des täglichen Marketings geworden.

Das Marketing Management System

Ein Marketing Management System, kurz MMS, kann als die Technologie-Plattform verstanden werden, die von Vertrieb- und Marketingabteilungen eingesetzt wird, um ihre Aufgaben effektiv zu erfüllen. Es ist jedoch nicht ungewöhnlich, dass sich Marketing Tools heute nicht mehr nur einer Kategorie zuordnen lassen, sondern moderne, ausgereifte Marketing Tools integrierte, kanalübergreifende Lösungen für mehrere Bereiche anbieten [2]. Nicht nur bei der Planung von Kampagnen, der Verfolgung des Nutzerverhaltens auf Webseiten und in sozialen Netzwerken, sondern auch bei der Planung von Content, der Pflege von Kundenbeziehungen oder der Messung von Vertriebschancen bietet der MMS-Markt eine Vielzahl an Lösungen.

Die Vielfalt eines MMS

Umschlossen von Systemen wie ERP für die Ressourcenplanung, CMS für die Verwaltung von Content, CRM-Systemen für die Organisation von Kundenbeziehungen und weiteren Kreativsystemen ergeben sich eine Vielzahl an Software-Systemen für das Management im Marketing. Das folgende Schalenmodell greift die wichtigsten Systeme heraus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schalenmodell von Prof. Arno Hitzges und Jana Schütz [3]

  • ERP (Enterprise Ressource Planning)
  • PIM(Product Information Management)
  • MAM (Media Asset Management)
  • CMS (Content Management System)
  • TMS (Translation Management System)
  • CRM (Customer Relationship Management)
  • DMP (Data Management Plattform)
  • MAP (Marketing Automation Plattform)
  • Publishing Software für Print oder Web
  • Monitoring und Analytics Lösungen
  • Conversion Optimierung Lösungen
  • Kampagnen Management Lösungen
  • E-Mail Marketing Lösungen
  • Suchmaschinen Marketing Lösungen [4]

Referenzen:

[1] Katharina Rapp, „Die Adobe Marketing Cloud“, [Online]. Available: https://digital-marketing-forum.de/papers/die-adobe-marketing-cloud/ . [Zugriff am 11 04 2018].
[2] Quark Software, Inc., „A Definition of Marketing Technology“, [Online]. Available: http://www.docurated.com/knowledge/what-is-marketing-technology/ . [Zugriff am 11 04 2018].
[3] Arno Hitzges, Jana Schütz, “Marketing Management Systeme – eine Marktübersicht”, Books on Demand GmbH, 2016, ISBN: 978-3-7412-6156-5. [Zugriff am 16 04 2018]
[4] Scott Brinker, „Marketing Technology Landscape Supergraphic (2017): Martech 5000“, [Online]. Available: https://chiefmartec.com/2017/05/marketing-techniology-landscape-supergraphic-2017/. [Zugriff am 11 04 2018].

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